Gigo Propaganda ist mit seiner Konzeptkunst inzwischen international bekannt und anerkannt.  Seine Kunst ist nicht immer gefällig und eckt auch manchmal an.

lautet der Name der gesamten Performance, wie auch des Kunstwerkes, das

nach mehrtätiger Vorarbeit während der Musik vollendet wird.

Am 16.7.2016 fand auf Zeche Carl die Performance CIRCLE OF LIFE statt. Neue und nicht so neue EssenerInnen wurden gemeinsam kreativ: Tanz, Musik, Rap, Graffiti / Malerei,Video / Foto und bildende Kunst wurden multimedial vereint.

 Vor den Malakow-Turm wurde auf einem großen Gerüst alles, was in einer Woche  Workshop erarbeitet wurde,  in einer Vorstellung geballter Kreativität entladen.  Gigo hat mit den Jugendlichen mittels Malerei und Graffiti-Imitat das Bühnenbild entwickelt.

Gigos künstlerisches Wirken in Essen ist vielfältig. Dieses ausführliche Porträt zeigt Spuren auf:

Das Vorhaben »Wa(e)nde Suedost« hat 2012 einundzwanzig Künstler auf die Bahn gebracht, um die tristen Schallschutzwände der A40 in riesige Wandgemälde zu verwandeln. Der abweisende Grenzwall wurde zu einer einzigartigen öffentlichen Galerie, die Kunst für jeden kostenlos in die Stadt bringt. Und das auf einer Länge von 3,5 Kilometern. Künstlerischer Ideengeber und Kurator dieses Mural-Art-Projekts war insbesondere der Essener Künstler Gigo Propaganda.

Die Kunstaktion von Gigo in der Bundeskunsthalle 2015 in Bonn gibt am besten einen Eindruck davon, welche Art von Kunst beim Kulturpfadfest 2017 ein wesentlicher Teil der Musik- und Kunstperformance sein wird.

Die Kunsthistorikerin Iris Hohmann  beschreibt in ihrem Text über Gigo nicht nur sehr treffend dessen Konzeptkunst, sondern auch die Kunstform

Mural Art bzw. Graffiti an sich.